Ziele – Handlungsfelder – Methoden

Seit 2013 wird die Grundschule Burg durch die Schulsozialarbeit unterstützt. Es handelt sich dabei um ein freiwilliges Angebot. Mein Name ist Maren Boll. Als Sozialpädagogin verstehe ich mich als Bindeglied zwischen Eltern, Kindern und Lehrern und bin deren direkte Ansprechpartnerin. Insbesondere Kinder aus schwierigen psychosozialen Lebenslagen werden sozialpädagogisch begleitet. Die Bewältigung des schulischen Alltages, die Verbesserung der individuellen psychosozialen Situation des Kindes, sowie die Förderung sozialer Kompetenzen sind die zentralen Ziele der Schulsozialarbeit. Dazu wird eine Vielfalt von Methoden angewendet. Streitschlichtung, Rollenspiele, spielerische Übungen und Einzelgespräche sind einige Beispiele“. Schwierige Klassensituationen werden in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften durch Übungen und Gruppengespräche bearbeitet. Daneben erfolgt eine weite Vernetzung mit der Jugendhilfe, mit Beratungsstellen, mit Psychotherapeuten, mit Schulsozialpädagogen auf regionaler Ebene und mit weiteren Akteuren im Sozialraum.

„Die Betreuung“

Im Rahmen der „Betreuung“ erfolgt eine individuelle Unterstützung bei den Hausaufgaben. Dabei steht das „Lernen lernen“ und die Ressourcenorientierung im Vordergrund der sozialpädagogischen Arbeit. Das gemeinsame Mittagessen in entspannter Atmosphäre außerhalb der Schule unterstützt die Entwicklung sozialer Kompetenzen und das Erlernen der Regeln bei Tisch. Elternarbeit Im Mittelpunkt der sozialpädagogischen Arbeit steht die Unterstützung des Kindes in all seinen Belangen. Dabei ist insbesondere im Grundschulalter eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern von großer Bedeutung. Eine Sprechzeit am Dienstag ist eingerichtet, so dass Eltern diese auch ohne vorherige Terminvereinbarung wahrnehmen können. Die Schulsozialarbeit untersteht der Schweigepflicht, sodass eine vertrauliche Zusammenarbeit stets gewährleistetet ist. In Erziehungsfragen, in schulischen und bei behördlichen Angelegenheiten, sowie bei der Weitervermittlung an Fach-und Beratungsstellen steht die Schulsozialarbeit beratend zur Seite. Mit Marte-Meo (lat., sinngemäß „aus eigener Kraft“) ist ein neues Angebot für Eltern geschaffen worden. Es handelt sich um eine praktische, videogestützte Methode. Eltern werden damit in die Lage versetzt, ihr Kommunikationsverhalten förderlich zu verändern, um die psychosoziale Entwicklung ihres Kindes positiv zu beeinflussen.

Klasse2000

Im Jahr 2013 wurde das bundesweit größte Präventionsprogramm zur Gesundheitsförderung, Sucht-und Gewaltvorbeugung in die Schule eingeführt und verstetigt. In Zusammenarbeit mit den Lehrkräften werden Themen wie Ernährung und Bewegung, Konflikte lösen, kritisch denken, und „Freunde haben“  mit kindgerechten Methoden in den Klassen 1 bis 4 unterrichtet.